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Es gibt dort ein Rind von der Gestalt eines Hirsches. Mitten aus seiner Stirn ragt zwischen den Ohren ein einziges Horn hervor, höher und grader als die sonst bekannten Hörner. (De Bello Gallico, Gaius Julius Caesar)

Wie, äh, Einhörner?

Nein, hier soll es nicht um Einhörner gehen, oder um Esoterik. Ich glaube auch nicht, dass Einhörner real existieren, auch wenn man das im Mittelalter anders gesehen hat. Das Horn des Narwales musste damals als angebliches Ainkhürn herhalten. Es galt als heilkräftig, insbesondere gegen Gift. So verwendete man dieses kostbare Material um edle Gegenstände für Herrscher herzustellen. Der Krönungsstuhl des Dänenkönigs Christian V. besteht sogar zur Gänze aus Ainkhürn.

Das sagenumwobene Einhorn selbst war angeblich nur äußerst schwer zu fangen.  Es galt zwar als besonders rein, edel und anmutig, andererseits jedoch auch als wild und unzähmbar. Daher ersann man diverse Jagdtechniken, in denen unter anderem auch Jungfrauen, oder Baumstämme, eine bedeutende Rolle gespielt haben.

Meinst du das Einhorn werde dir dienen und werde bleiben an deiner Krippe? (Hiob 39, 9, Lutherbibel 1545)

Worum geht es hier eigentlich?

Auf diesen Seiten soll es um eine moderne Jagd nach dem sagenumwobenen Einhorn gehen. Im Mittelalter versuchte man angeblich mit viel List und Tücke ein Falbewesen zu fangen, das nicht existierte. Wer Kunst konsumiert, oder sie kreativ schafft, jagt ebenfalls einem Fabelwesen hinterher, zumindest oft.

  • Welcher Fotograf, ambitionierter Amateur oder Profi, sucht nicht nach dem „Perfekten Augenblick“, den es für die Ewigkeit zu bannen gilt?
  • Welcher Musikliebhaber will sie nicht herbeihören, die „Perfekte Stimmung“, die mit Gänsehaut, manchmal auch Tränen, Emotionen weckt?
  • Welcher Autor, Maler, Bildhauer – überhaupt jeder Künstler – ist nicht auf der Queste nach dem „Perfekten Moment“?

Ich nehme mich selbst nicht davon aus, auch wenn ich natürlich weiß, dass dieser „Perfekte Moment“ nicht exisiert. Trotzdem, wir jagen weiter Einhörner, oder nicht?

Don’t wait for the perfect moment; your opportunity is now. Do what you can, where you are, with what you have. (Theodore Roosevelt)

Auf diesen Seiten nun möchte ich meine Jagdbeute vorstellen. Der wirklich „Perfekte Moment“ wird sicherlich nicht dabei sein, aber für mein Empfinden war ich manchmal schon sehr nach dran. 😉

Über mich

Oliver BrünnlerMein Name ist Oliver Brünnler, ich bin Jahrgang 1971 und von Haus aus IT-ler.

Seit meiner Jugend versuche ich mich in der Fotografie. Zunächst analog mit einer Minolta 7000, bevor ich 2007 recht spät zur digitalen Fraktion gewechselt habe. Einige Ergebnisse, teilweise auch aus meiner Analogzeit, könnt ihr in den Fotogallerien begutachten. Im Augenblick versuche ich meinen perfekten Moment mit einer Sony Alpha 350 DSLR und diversen Objektiven einzufangen. Meine Hauptmotive sind Natur und Landschaft, jedoch möchte ich mich in Zukunft auch ein wenig in Portraitfotografie versuchen. Vorzeigbare Ergebnisse werde ich dann hier präsentieren.

Wenn Menschen gute Musik hören, haben sie Heimweh nach etwas, was sie nie hatten und nie haben werden. (Edgar Watson Howe)

Und sonst so?

In meinem Blog soll es aber auch um andere Themen gehen. Musik wird dort sicher neben Reiseberichten eine größere Rolle spielen. Zwar spiele ich kein Instrument und mein Gesang würde kein Einhorn hinter dem Baum vorlocken, trotzdem liebe ich Musik, wenn auch nur als Konsument. Mein Geschmack ist dabei sehr breit und geht durch zahlreiche Genres, wobei ich nicht zwischen E und U, oder Indie und Mainstream unterscheide. Für mich gibt es nur zwei Arten von Musik: Solche die mir gefällt und solche die mir nicht gefällt. Alles schön subjektiv, wobei mich meine Neugier durchaus immer wieder antreibt über Tellerränder und unter fremdartige Topfdeckel zu schauen. Meine Entdeckungen möchte ich hier mit euch teilen. Wer weiß, vielleicht ist für euch ein Einhorn mit dabei…

 Musik kann man nur auf zwei Arten zusammenfassen: entweder sie ist gut, oder sie ist schlecht. Wenn sie gut ist pfuscht man nicht an ihr herum, man genießt sie einfach. (Louis Armstrong)

Worum es auf diesen Seiten sonst noch gehen wird? Ich weiß es noch nicht genau. Lasst euch einfach überraschen!

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